Kein Vergeben, Kein Vergessen http://conny2009.blogsport.de Kein Frieden mit Polizei- und Überwachungsstaat! Demo: 14.11.09 Thu, 12 Nov 2009 10:29:41 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Infoveranstaltung: http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/infoveranstaltung/ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/infoveranstaltung/#comments Thu, 12 Nov 2009 10:28:13 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/infoveranstaltung/ Am Freitag den 13.11 gibt es im T-Keller um 20 Uhr eine letzte Infoveranstaltung wo ihr euch über den Aktuellen Stand der Demonstration Informieren könnt.

13.11.| 20 Uhr | T-Keller (Geismarlandstraße 19)

Im Anschluss wird es im JUZI ein Soli-Konzert mit Brigada Flores Magón (Anarchist Streetpunk from Paris), Feine Sahne Fisch Filet (Antifa Ska-Punk aus Rostock), Radical Hype (Polit HipHop aus Bremen)

Einlass 21 h | Jugendzentrum Innenstadt JuzI | Bürgerstr. 41

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Warum wir nicht anmelden: http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/warum-wir-nicht-anmelden/ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/warum-wir-nicht-anmelden/#comments Thu, 12 Nov 2009 10:24:50 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/warum-wir-nicht-anmelden/ Wir lassen uns unser Recht auf Versammlung und Demonstration nicht nehmen und wollen es selbstbestimmt gestalten.
Auflagen zu Kleidung (wie Sonnenbrille als Vermummung, Regenkleidung als „passive Bewaffnung“), zu Transparenthöhe und -breite, Stangendurchmesser sowie Lautstärkebegrenzungen sind damit nicht vereinbar. Ebenso wenig Vorkontrollen, Personalienfeststellungen, Spaliere, Videokokumentationen etc.

Anlass der Demonstration ist der Tod von Conny vor 20 Jahren. Wir begreifen ihren Tod als Konsequenz einer Polizeistrategie, die darauf abzielte, linke Politik und AktivistInnen einzuschüchtern, zu kriminalisieren und gewalttätig anzugreifen.

Aus diesen Gründen ist für uns eine Anmeldung / Zusammenarbeit mit der Polizei und Ordnungsbehörden nicht denkbar.
Als emanzipatorisches Projekt organisieren wir uns selbst und gehen selbstbestimmt und selbstbewusst auf die Straße!

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Weitere Aufrufe zur Demo http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/weitere-aufrufe-zur-demo/ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/weitere-aufrufe-zur-demo/#comments Thu, 12 Nov 2009 10:23:34 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/weitere-aufrufe-zur-demo/ Unterdessen gibt es weitere aufrufe zur Demonstration am 14.11.:
„Hass, Trauer, Widerstand!“ (J.A.G.)
„Nie wieder Polizeiterror … nieder mit Staat und Kapital“ (A.L.I.)
„Kampf der Gewalt der falschen Freiheit“ (Redical M)
„Wir vergessen nicht!“ (Rote Szene Hamburg)

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„auf gegenseitige Provokationen zu verzichten“ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/auf-gegenseitige-provokationen-zu-verzichten/ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/auf-gegenseitige-provokationen-zu-verzichten/#comments Thu, 12 Nov 2009 10:18:14 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/11/12/auf-gegenseitige-provokationen-zu-verzichten/ Diese specktränübergreifende Demo soll Ausdruck unserer gemeinsamen Stärke nicht unserer Konflikte sein. Wir rufen deswegen alle beteiligten auf in Erinnerung an den Anlass der uns zusammenführt Auseinandersetzungen nicht auf der Demo auszutragen und auf gegenseitige Provokationen zu verzichten. Es geht nicht darum die eigenen Politischen Inhalte auszuklammern und generell alles hinzunehmen nur fordern wir alle auf damit auf der Demo verantwortungsvoll umzugehen.

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Kameradschaften, Parteisoldaten, Einzeltäter_innen http://conny2009.blogsport.de/2009/11/04/kameradschaften-parteisoldaten-einzeltaeter_innen/ http://conny2009.blogsport.de/2009/11/04/kameradschaften-parteisoldaten-einzeltaeter_innen/#comments Wed, 04 Nov 2009 18:44:13 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/11/04/kameradschaften-parteisoldaten-einzeltaeter_innen/ Ein Überblick über die extreme Rechte in Südniedersachsen.

Ende der 1980er Jahre häufen sich in Südniedersachsen größere Treffen, Konzerte und Übergriffe von Neonazis, denn sie können auf ein dichtes Organisationsnetz zurück greifen. Dazu gehören das Büro des niedersächsischen NPD-Landesvorstandes Hans-Michael Fiedler in der Burgstraße, der Kreisverband der „Freiheitlichen Arbeiter Partei“ (FAP) und dessen stellvertretender Kreisvorsitzender Thorsten Heise sowie das Schulungszentrum des Altnazis Karl Polacek in Mackenrode. Begleitet von verharmlosenden Begriffen wie „Einzeltäter“ und „rivalisierende Jugendbanden“. Als Neonazis aus dem Umfeld der FAP und Polacek in der Silvesternacht 1990/91 Alexander Selchow ermorden, geht diese Strategie nicht mehr auf. Auf Druck der Öffentlichkeit wird der Drahtzieher Polacek ausgewiesen. Auch die Veränderung der Naziszene führt zu einem Rückgang des rechten Terrors. Nach dem Verbot der FAP folgen ab 1995 Organisationen wie die „Kameradschaft Northeim“ mit dem mehrfach vorbestraften Neonazi Thorsten Heise. Zu den Versuchen die NPD Göttingen neu zu beleben kommt ein Neonazi-Netzwerk, das von Braunschweig und Hildesheim über das thüringische Eichsfeld bis in den Harz reicht. Einen Eindruck der Gewaltbereitschaft geben die wiederholten Waffenfunde in Südniedersachsen wie zuletzt im Januar 2009.

Der Vortrag soll Veränderungen in der extremen Rechten in der Region und ihre Strategien erläutern und die Protagonist_Innen der Szene beleuchten.

Dinstag 10. November | 20 Uhr | T-Keller (Geismarlandstraße 19, Göttingen)

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Nichts ist vergessen und niemand! http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/nichts-ist-vergessen-und-niemand/ http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/nichts-ist-vergessen-und-niemand/#comments Wed, 28 Oct 2009 21:02:19 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/nichts-ist-vergessen-und-niemand/ Infoveranstaltung zum Tod von Conny am 17. November 1989.
Mit Videoausschnitten, Dias und Originaltexten

Am 17. November 1989 wurde Conny bei einem Polizeieinsatz gegen AntifaschistInnen vor ein Auto getrieben und ums Leben gebracht. Die radikale Linke, nicht nur in Göttingen, hat dieses Ereignis nie als einen tragischen Unfall begriffen, wie es Polizei, Justiz, bürgerliche Presse und Politik glauben machen wollen. Der Tod von Conny war die Konsequenz einer Polizeistrategie, die darauf abzielte, linke Politik und AktivistInnen einzuschüchtern, zu kriminalisieren und häufig auch gewalttätig anzugreifen.
In der Veranstaltung soll auch deshalb nicht nur die Geschichte des 17. Novembers 1989 erzählt werden, sondern der gesamtpolitsche Zusammenhang und der konkrete politische Kontext der Zeit davor und danach in Göttingen betrachtet werden. Dazu gehören einerseits das repressive Vorgehen der Polizei gegen Linke und das offensive und brutale Auftreten von Nazis hier in der Region. Andererseits aber auch das autonome Selbstverständnis und die Vorstellung von Widerstand und die Organisation antifaschistischer Selbsthilfe. Ein weiterer Teil der Veranstaltung wird sich mit den Reaktionen auf Connys Tod sowie dem Umgang und den Konsequenzen der Linken damit auseinandersetzen.

Freitag, 6. November 2009, 19:30 Uhr im Kino Lumiere

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Fragwürdige Traditionslinien – Mythos Stauffenberg – Staatstragender Geschichtsrevisionismus http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/fragwuerdige-traditionslinien-mythos-stauffenberg-staatstragender-geschichtsrevisionismus/ http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/fragwuerdige-traditionslinien-mythos-stauffenberg-staatstragender-geschichtsrevisionismus/#comments Wed, 28 Oct 2009 21:01:40 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/10/28/fragwuerdige-traditionslinien-mythos-stauffenberg-staatstragender-geschichtsrevisionismus/ Die Grenzöffnung zwischen den beiden deutschen Staaten war der Beginn einer neuen Phase, in der sich Deutschland als Nation feiert, auf die sich positiv bezogen werden könne. Dazu gehört, dass zwei begonnene Weltkriege, der Nationalsozialismus und die Shoah als Vergangenheit inszeniert werden, die über ständiges Besprechen und die Umdeutung der Geschichte abgewickelt werden könnten. Einer der Wege, mit der deutschen Vergangenheit fertig zu werden, ist die Inszenierung deutscher Helden“, die sich dem Faschismus entgegen gestellt haben. Die Motive der Heldinnen und Helden“ um Stauffenberg werden dabei entpolitisiert sowie ihre Verwicklung in den Eroberungsfeldzug und die Verbrechen der
deutschen Wehrmacht verschwiegen.

In Anlehnung an die Broschüre zu „fragwürdigen Traditionslinien“
referieren zwei Gäste von nevergoinghome über den aktuellen
Geschichtsrevisionismus und die Funktion der Etablierung deutscher
Helden“ am Beispiel von Stauffenberg. Diese Heldenverehrung ermöglicht die geschichtsrevisionistische Deutung, dass es doch gute Deutsche“ im Faschismus gegeben habe und bezieht sich zugleich positiv auf reaktionäre Werte der Opferbereitschaft und des Nationalstolzes. Auf diese Weise wird völkisch-nationalistisches Gedankengut ebenso transportiert wie ein positiver Deutschlandbezug hergestellt, der es ermöglicht, Deutschland als global player und von der Geschichte entlastete Weltmacht zu etablieren.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 4. November 2009, um *20:00 Uhr im Juzi-Cafe.

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Kein Vergeben, Kein Vergessen! http://conny2009.blogsport.de/2009/10/17/kein-vergeben-kein-vergessen/ http://conny2009.blogsport.de/2009/10/17/kein-vergeben-kein-vergessen/#comments Sat, 17 Oct 2009 17:28:18 +0000 Administrator Allgemein http://conny2009.blogsport.de/2009/10/17/kein-vergeben-kein-vergessen/ Kein Frieden mit dem Polizei- und Überwachungsstaat

Vor 20 Jahren wurde Conny von der Polizei in den Tod gejagt. Ende der 1980er Jahre entstand in Südniedersachsen ein vielseitiges Netzwerk der extremen Rechten, das den Nähr-boden für militante Neonazis bot. Die anwachsenden Übergriffe von Faschist_innen führten in Göttingen spätestens 1989 zu einem Ausbau der antifaschistischen Selbsthilfe. Neben inhaltlicher Arbeit in Form von Information und Aufklärung wurde den Faschist_innen auf der Straße entgegengetreten, denn die Bullen gingen kaum gegen faschistische Übergriffe vor, sondern verharmlosten sie als Streitigkeiten rivalisierender Jugendgruppen.
Am Abend des 17.11.89 kam es vor einer Kneipe in der Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen autonomen Antifas und Nazi--Skins. Eine andere Gruppe hörte von diesem Zwischenfall und begab sich in die Innenstadt, um Unterstützung zu leisten, musste sich dann aber unverrichteter Dinge wieder zurückziehen. In dieser Gruppe befand sich Conny. Auf ihrem Weg wurde die Gruppe massiv von unifor-mierten Bullen und vom Zivilen-Streifen-Kommando (ZSK) bedroht, aus dem Bullenfunk ging hervor, dass die Gruppe „plattgemacht“ werden sollte. Ohne die angrenzende Weender Landstraße abgesperrt zu haben, gingen die Bullen neben dem Idunazentrum zum direkten Angriff über und trieben Conny in den laufenden Verkehr. Sie wurde von einem Auto erfasst und war sofort tot.

Eine Woche nach dem Mord beteiligten sich 18.000 Menschen an einer bundesweiten Demo in Göttingen.
In den folgenden Monaten fanden bis ins Jahr 1992 hinein regelmäßig Mahnwachen an der Todesstelle statt. Demonstrationen in den Jahren nach Connys Tod griffen auch den Mord an Alex auf, der in der Silvesternacht 90/91 in Rosdorf von zwei bekannten Nazi-Skins erstochen wurde. Doch Conny und Alex waren nicht die einzigen Opfer faschistischen Terrors und brutaler Unterdrückungspolitik.

Im Zuge der so genannten Wiedervereinigung brach sich in Deutschland ab 1989 unerträg-licher Nationalismus und Rassismus bahn. Die deutschlandbesoffene Parole „Wir sind ein Volk“ erwies sich als Ausschlusskriterium: in dem -nationalistischen und rassistischen Klima wurden Flüchtlinge gejagt und ermordet. Unter anderem in Hoyerswerda, Rostock und Mannheim kam es Anfang der 90er Jahre zu pogromartigen Ausschreitungen vor Flüchtlingsunterkünften. Hand in Hand bedrohten bürgerliche Rassist_innen und militante Neonazis das Leben von Flüchtlingen und zündeten deren Häuser an. Nicht nur die Medien sprachen von einem „Boot, das voll ist”, auch der Bundestag bediente sich des rassistischen Mobs und schuf 1993 de facto das Asylrecht ab.

„Wenn du nicht kämpfst,
kannst du nicht gewinnen.“

Sunny Omwenyeke vom The-Voice-Refugee-Forum

Als Reaktion darauf gründeten sich linke Gruppen, die so genannte Illegalisierte unterstützen und mit ihnen zusammen für ein Bleiberecht kämpfen, wie aktuell etwa bei den bevorstehenden Massenabschiebungen in den Kosovo.
Die Praxis beinhaltet das Besorgen von Unterschlupf, Demonstrationen und Kampagnen gegen Abschiebung, aber auch militante Aktionen wie Angriffe oder Anschläge auf Ausländer-behörden. Flüchtlinge unterlagen schon lange einer großen Anzahl an Sondergesetzen wie Residenzpflicht, Asylbewerberleistungsgesetz und der biometrischen Vollerfassung bei der Einreise.
Besonders nach dem 11.9.2001 und der einsetzenden Terror-Panik wurden diese Gesetze in Teilen auf die gesamte Bevölkerung übertragen, die seither als terrorverdächtig und potentiell kriminell gilt. So ist ohne Abgabe der Fingerabdrücke und eines biometrisch verwertbaren Bildes kein Reisepass mehr zu bekommen.
Auch im privaten Leben wächst der staatliche Kontrollwahn: seit Anfang 2009 gibt es ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, das deutsche Anbieter zur lückenlosen Protokollierung jeglichen E-Mail- und Telefonverkehrs zwingt. Weiter kann das Privatleben von Einzelpersonen mit Online-Durchsuchungen ausspioniert werden, an öffentlichen Plätzen nimmt die Überwachung durch Kameraanlagen und öffentlichen Webcams zu.

Parallel wird das Versammlungsgesetz weiter beschnitten und darin enthaltene Handlungsräume eingeschränkt. Dies äußerte sich unter anderem im Vermummungsverbot, der Einführung des Platzverweises und im momentan geplanten neuen Niedersächsischen Versammlungsgesetz nach Bayrischem und Baden-Württembergischem Vorbild. Dabei werden zum einen gesetzliche Grundlagen für die längst gängige Praxis der Polizei geschaffen, wie zum Beispiel das permanente Abfilmen von Demonstrationen und Kundgebungen. Zum anderen räumt es der Polizei durch schwammige Formulierungen fast unbegrenzte Handlungsspielräume zum Unterbinden von Protesten ein.
Anmelder_innen und Organisator_innen sind dem Risiko hoher Geld- und sogar Freiheits-strafen ausgesetzt.
Als emanzipatorische Bewegungen befinden wir uns zwangsläufig im Widerspruch zum politischen und wirtschaftlichen System in Deutschland. Einem System, das kapitalistischen Wertvorstellungen folgend, Menschen nach ihrer Verwertbarkeit als Arbeiter_innen und Konsument_innen sortiert, sowie Individualisierung und Konkurrenzdenken produziert. Menschen werden als beliebig austauschbar betrachtet und taugen als reibungslose Zahnräder im System.
Auch wenn einzelne Themen wie staatlich subventionierter Rassismus, Toleranz gegenüber faschistischem Gedankengut aber auch erniedrigende Sozialsysteme und verantwortungsloser Umgang mit natürlichen Ressourcen häufig getrennt wahrgenommen werden, eint unsere Kämpfe doch der Widerstand gegen das gleiche Scheißsystem! Dieser Widerstand kann nicht innerhalb des Rahmens der bürgerlichen Gesetzgebung verbleiben. Mechanismen wie Ausgrenzung, Verfolgung von Minderheiten und Ausbeutung erfordern Solidarität in den sozialen Kämpfen und gegen Repression, sowie eine emanzipatorische Gesellschaft.

„Unser gemeinsames Leben heisst Herzlichkeit, Offenheit, Freundschaft, Mut zum Widerstand und zur Utopie und die Hoffnung, dass es hier besser wird. Wer so lebendig ist, muss Fragen stellen, kann lebensverachtende Verhältnisse nicht akzeptieren, sondern muss sich wehren, muss kämpfen gegen die, die das Leben verachten und davon profitieren“
(aus einem Aufruf nach dem Mord an Conny 1989)

Unser Ziel ist nach wie vor ein herrschaftsfreies und solidarisches Miteinander, das im Zweifelsfall gegen die jetzigen Repräsentant_innen der Herrschaftsordnung durchgesetzt werden muss. Die erkämpften Freiräume, wie kollektive Wohnprojekte, Wagenburgen, Frauen/Lesben-Zentren oder selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentren sind ein Schritt auf unserem Weg. Hier experimentieren wir damit, was es heißt, den Wunsch eines herrschaftsfreien, solidarischen Miteinanders umzusetzen und aus der Vereinzelung und Isolation in der bestehenden Gesellschaft auszubrechen. Und selbstverständlich dienen linke Freiräume auch als Rückzugsraum und Schutz vor rassistischen, sexistischen und faschistischen Verhaltensweisen. Vor diesem Hintergrund ist die Demonstration am 14. November ein Ausdruck unserer permanenten Auseinandersetzung um eine Veränderung der herrschenden Verhältnisse.

Wir machen weiter, mutig und entschlossen!
Kommt zur Demo am 14.11.

In Anbetracht des Anlasses der Demo sind die Bullen noch überflüssiger als sonst: deshalb keine Vorkontrollen und keine Begleitung der Demo!

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